Mittwoch, 1. Juni 2016

Das Grundeinkommen muss nicht bezahlt, sondern verstanden werden

„Das Grundeinkommen muss nicht bezahlt, sondern verstanden werden. Es handelt sich monetär um ein Nullsummenspiel. Es ist kein zusätzliches, sondern ein grundsätzliches Einkommen. Es führt nicht zu mehr Geld auf dem Konto, sondern dazu, dass sich das Geld auf dem Konto anders zusammensetzt. Neu auf dem Konto ist das bedingungslose Grundeinkommen. Dafür sinken in der Regel die bisherigen Einkommen um die Höhe des Grundeinkommens. Der Kontostand bleibt gleich. Das bedingungslose Grundeinkommen bildet den Sockel der bestehenden Einkommen. Diese Bedingungslosigkeit kostet nicht Geld, sondern Vertrauen.“

Aus dem Buch; „Was fehlt, wenn alles da ist..“, via @Daniel Häni, Philip Kovce, 2015 » bit.ly/das-bge-buch

PS: Wenn Sie diesem Beitrag ein «Like» geben, dann finden sie nicht den Vorgang der „Ausgrenzung“ und die „(Behörden-) Willkür“ gut, sondern dass Menschen die Erinnerung an die stigmatisierten Opfer einer asozialen Politik wach halten.


Wer seine Aufgabe gefunden hat

„Wer seine Aufgabe gefunden hat, fragt sich nicht, ob sie woanders besser bezahlt wird, sondern freut sich, dass er sie ergreifen kann.“

Aus dem Buch; „Was fehlt, wenn alles da ist..“, via @Daniel Häni, Philip Kovce, 2015 » bit.ly/das-bge-buch

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Das BGE organisiert den Ausverkauf der Ausreden

„Mit einem Grundeinkommen passiert nichts Schlimmes, sondern nur das, was wir wollen. Schlimm ist, was passiert, solange es noch kein Grundeinkommen gibt: Solange hört die grösste Versicherungsagentur der Welt auf den Namen Ausrede. Ihr wird alles in die Schuhe geschoben, was man zwar nicht gewollt, am Ende aber dennoch getan hat oder was man anscheinend gewollt, am Ende jedoch nicht getan hat. Das ist tragisch und hört mit einem Grundeinkommen auf. Die Ausreden brechen zusammen. Das bedingungslose Grundeinkommen organisiert den Ausverkauf der Ausreden.“

Aus dem Buch; „Was fehlt, wenn alles da ist..“, via @Daniel Häni, Philip Kovce, 2015 » bit.ly/das-bge-buch

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Es ist ungerecht, so zu tun, als wäre ausschliesslich Erwerbsarbeit Arbeit

„Es ist doch wohl ungerecht, dass jemand, ohne etwas zu leisten, einfach so ein Einkommen erhält, oder? Nein. Ungerecht ist vielmehr, nicht zu sehen, was wir leisten, selbst wenn wir nicht lohnarbeiten. Es ist ungerecht, so zu tun, als wäre ausschliesslich Erwerbsarbeit Arbeit.“

Aus dem Buch; „Was fehlt, wenn alles da ist..“, via @Daniel Häni, Philip Kovce, 2015 » bit.ly/das-bge-buch

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Die Freiheit der anderen

„Die grosse Herausforderung dieser Tage ist die Freiheit der anderen. Für die Freiheit der anderen bin ich selbst mitverantwortlich. Nehme ich diese Aufgabe richtig wahr, setze ich andere frei. Ich sorge für sie, damit sie für mich sorgen können. Dieser Gedanke kehrt das klassische Prinzip der Subsidiarität um.“

Aus dem Buch; „Was fehlt, wenn alles da ist..“, via @Daniel Häni, Philip Kovce, 2015 » bit.ly/das-bge-buch

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Wer verteilt, hat Macht. Wer empfängt, fühlt sich verpflichtet

„Das Grundeinkommen beendet die Kultur der Almosen. Almosen gründen auf Mitleid. Und Mitleid kann man nicht mit jemandem haben, dem es gut geht. Die Konstellation, dass die einen die Gebenden und die anderen die Nehmenden sind, darf man sozial nicht unterschätzen. Wer verteilt, hat Macht. Wer empfängt, fühlt sich verpflichtet. Damit räumt das Grundeinkommen auf. Ich muss nicht mehr danken und gehorchen. Ich werde souverän. Ich erhalte das Grundeinkommen nicht, weil ich es brauche, sondern weil ich Mensch bin. Ich bin der Grund für das Grundeinkommen. Nicht meine Bedürftigkeit. Wir gestatten uns gegenseitig zu existieren. Bedingungslos. Das ist Emanzipation in höchster Form.“

Aus dem Buch; „Was fehlt, wenn alles da ist..“, via @Daniel Häni, Philip Kovce, 2015 » bit.ly/das-bge-buch

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Der Gemeinschaft bestmöglich zu dienen

„Das Grundeinkommen ermöglicht dem Einzelnen, der Gemeinschaft bestmöglich zu dienen, und der Gemeinschaft erwächst es als höchstes Ziel, den Einzelnen dafür freizustellen.“

Aus dem Buch; „Was fehlt, wenn alles da ist..“, via @Daniel Häni, Philip Kovce, 2015 » bit.ly/das-bge-buch

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Der Mangel künstlich erzeugt

„Zugleich ist das Grundeinkommen in den USA auch als Mittel zur Armutsbekämpfung im Gespräch, denn anders als in Deutschland, wo der Mangel ein künstlich erzeugter, moralisch gewollter, perfide organisierter ist, fehlen den USA bis heute angemessene Sozialleistungen.“

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Dienstag, 31. Mai 2016

Das BGE baut Bürokratie ab

„Das Grundeinkommen baut Bürokratie – also unnötiges Misstrauen und überflüssige Verfahren – ab, indem es einen schlanken Staat mit grosser Wirkung – nämlich der Wirkung, seine Bürger in Freiheit zu setzen – ermöglicht.“

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Das Grundeinkommen lässt Arbeit wegfallen, die unsinnig ist

„Das Grundeinkommen lässt Arbeit wegfallen, die unsinnig ist, sichert jedoch sinnigerweise das Einkommen. Das führt dazu, dass der Einzelne weniger manipulierbar ist. Folglich braucht es weniger zwingende Regeln, weil jeder seine Anliegen eigenständig regeln kann.“

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Der Mindestlohn ist ein richtiger Schritt in die falsche Richtung

„Das Grundeinkommen verlangt keinen Mindestlohn. Einen Mindestlohn braucht es nur, solange es kein Grundeinkommen gibt. Einen Mindestlohn braucht es dort, wo Menschen von der Arbeit abhängig sind und deshalb einen Mindestpreis für ihre Arbeit fordern müssen. Der Mindestlohn ist ein richtiger Schritt in die falsche Richtung.“

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Die Abstimmungsplakate der BGE Gegner

„Die Abstimmungsplakate der Gegner werden entsprechend betitelt sein: »Geld für nichts? Nicht mit uns!«; »Wer essen will, muss arbeiten«; »Freiheit gibt es nicht umsonst«; »Ja zur Schweiz! Nein zu Sozialschmarotzern!«.“

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Wer nicht arbeiten will, bei dem stimmt etwas nicht

„Wer nicht arbeiten will, bei dem stimmt etwas nicht. In einer Gesellschaft, in der man arbeiten muss, stimmt allerdings auch etwas nicht.“

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Menschen mit Existenzangst

„Die abhängigste Abhängigkeit ist die von der Existenzsicherung. Menschen mit Existenzangst sind am einfachsten manipulierbar.“ 

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Wer aber geführt wird, bestimmt nicht die Richtung. Er wird abgerichtet

„Wer nicht lernt, sich selbst zu führen, steht in Zukunft auf verlorenem Posten. Und Menschen auf verlorenem Posten brauchen dann tatsächlich Führung. Weil sie sich nicht mehr selbst führen können. Wer aber geführt wird, bestimmt nicht die Richtung. Er wird abgerichtet.“ 

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Wenn es eigentlich grundfalsch ist, überhaupt an eine Zahl oder eine Messlatte zu denken

„Wenn du diese oder jene Kennzahl erreichst, diese oder jene Messlatte überspringst, dann hast du es geschafft – während wir nicht bemerken, dass wir nicht nur die falsche Zahl erreichen oder die falsche Messlatte überspringen wollen, sondern dass es in diesem Fall eigentlich grundfalsch ist, überhaupt an eine Zahl oder eine Messlatte zu denken.“

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Wer seine Existenz bedroht sieht, der wird vom Menschen zum Tier

„Wer seine Existenz bedroht sieht, der wird vom Menschen zum Tier. Er wird als Mensch gebrochen, da es nicht mehr um sein Menschsein geht, sondern sein Dasein auf dem Spiel steht.“

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Montag, 30. Mai 2016

Wenn die Einkommensfrage dazwischenfunkt

„Wie oft ist es heute so, dass gute Ideen da sind, dass man mit der Arbeit beginnen will – und die Einkommensfrage dazwischenfunkt.“

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Wenn die Arbeit ausgeht

„Was uns bevorsteht, ist die Aussicht auf eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgegangen ist.“

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Arbeitswilligkeit als hohler Trieb, als abgerichtete Existenzform, ist krankhaft

„Arbeitswilligkeit als hohler Trieb, als abgerichtete Existenzform, ist krankhaft. Arbeit ist zu tun, wird getan und erfüllt den Tätigen, wenn sie sinnvoll ist. Falscher Arbeitseifer verschlimmbessert die Welt.“

Aus dem Buch; „Was fehlt, wenn alles da ist..“, via @Daniel Häni, Philip Kovce, 2015 » bit.ly/das-bge-buch

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